Sicherer als der DAX

13. Februar 2017  |  Prof. Dr. Stefan Mittnik
Sicherer als der DAX
Alle Risikokategorien von Scalable Capital weisen ein geringeres Verlustrisiko auf als der deutsche Leitindex.
Die höchste Risikokategorie ist vergleichbar mit einem breit diversifizierten, globalen Aktienportfolio.

Worauf kommt es bei der Geldanlage an? Auf ein gutes Gespür? Akribische Bilanzanalyse? Die richtige Deutung volkswirtschaftlicher Kennzahlen? Wir sind davon überzeugt, dass all diese Ansätze in die Irre führen. Über den Erfolg beim Investieren entscheidet das Risikomanagement der Geldanlage. Der Gedanke ist für die meisten Anleger ungewohnt. Fast immer versuchen sie, Renditen zu prognostizieren und auf vermeintlich gewinnträchtige Einzelaktien, Branchen oder Börsenindizes zu setzen. Doch dabei kann man allenfalls ein paar Zufallstreffer landen. Auf Dauer gelingt es niemandem, die Gewinner richtig vorherzusagen.

Warum hält die vergebliche Jagd nach Kursraketen dann an? Ein Grund ist, dass das Thema Risikomanagement schwerer zu vermitteln ist. Am besten stellt man sich das Risiko als Währung vor. Anleger bezahlen mit dem Risiko, das sie eingehen, für ihre erzielte Rendite. Deshalb sollte man den Wert dieser Währung einschätzen können. Denn wer zu viel davon einsetzt, gerät schnell in finanzielle Schieflage.

Auf Dauer gelingt es niemandem, die Gewinner richtig vorherzusagen.

Bei Scalable Capital kennt der Anleger seinen Risiko-Einsatz. Wir bieten 23 Risikokategorien an. Jede von ihnen weist eine konkrete Verlustwahrscheinlichkeit auf, die durch den Value-at-Risk (VaR) angezeigt wird. So bedeutet ein VaR von 15 Prozent, dass das Portfolio auf Jahressicht mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent nicht mehr als 15 Prozent verliert. Anders ausgedrückt: Im Durchschnitt büßt das Depot nur in einem von 20 Jahren mehr als 15 Prozent an Wert ein. Unser Risikomanagement wacht systematisch darüber, dass die Zusammensetzung des Depots dieser anfangs vereinbarten Risikokategorie entspricht.

Welche Risikokategorie dem Anleger empfohlen wird, hängt von seiner individuellen Risikobereitschaft und -tragfähigkeit ab. Bei der Einschätzung kann dem Investor auch ein Vergleich mit wichtigen Börsenindizes helfen. Würden Sie ein ähnliches Risiko akzeptieren wie bei einem DAX-Investment? Dann kann eine hohe Risikokategorie für Sie geeignet sein. Warum, zeigt folgende Übersicht:

So viel Risiko bergen DAX, Euro Stoxx 50 und S&P 500

Value-at-Risk* (VaR) wichtiger Indizes im Vergleich zu unseren Portfolios (in %)

So viel Risiko bergen DAX, Euro Stoxx 50 und S&P 500
Wichtige Hinweise zur Grafik

Indizes inkl. Dividenden; Index für deutsche Staatsanleihen: REXP; Rohstoffindex: CRB;
*Konfidenzniveau: 95%, Haltedauer: 1 Jahr, Berechnungszeitraum: 02.01.1997 bis 30.12.2016

Die höchste von Scalable Capital angebotene Risikokategorie hat nicht mehr Verlustrisiko als ein breit diversifiziertes, globales Aktienportfolio.

Der DAX hatte zwischen 1997 und 2016 einen mittleren VaR von 39 Prozent. Übersetzt heißt das: Der deutsche Leitindex verbucht im Mittel alle 20 Jahre einen Jahresverlust von mehr als 39 Prozent. Anleger, die auf einen DAX-ETF setzen, brauchen deshalb viel stärkere Nerven als Investoren, die in unsere höchste Risikokategorie (VaR 25 Prozent) investieren. Auch der amerikanische S&P 500 ist mit einem VaR von 30 Prozent verlustanfälliger als all unsere Strategien. Ähnlich robust wie unsere hohen Risikokategorien ist von den großen Aktienindizes nur der MSCI World – ein Börsenbarometer, das mehr als 1.600 Aktien aus 23 Industrieländern zusammenfasst. Unsere höchste Risikokategorie hat demnach nicht mehr Verlustrisiko als ein sehr breit diversifiziertes, globales Aktienportfolio.

Deutlich niedriger fällt das Risiko bei deutschen Staatsanleihen aus, deren Kurse sich im Vergleich zu Aktien kaum bewegen. Der VaR des zugehörigen Index REXP liegt bei gut fünf Prozent und markiert damit die untere Bandbreite der von Scalable Capital angebotenen Risikokategorien.

Fazit: Die Verlustgefahr ist bei Scalable Capital in allen Risikokategorien für Privatanleger vertretbar. Sie fällt stets deutlich geringer aus als beim DAX. Die niedrigste Risikokategorie schlägt beim Thema Wertstabilität sogar eine Anlage in Bundesanleihen.

Bild: Olga Danylenko / Shutterstock

Risikohinweis – Die Vermögensanlage in Kapitalmärkte ist mit Risiken verbunden und kann zum Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Weder vergangene Wertentwicklungen noch Prognosen haben eine verlässliche Aussagekraft über zukünftige Wertentwicklungen. Wir erbringen keine Anlage-, Rechts- und/oder Steuerberatung. Sollte diese Website Informationen über den Kapitalmarkt, Finanzinstrumente und/oder sonstige für die Vermögensanlage relevante Themen enthalten, so dienen diese Informationen ausschließlich der allgemeinen Erläuterung der von Unternehmen unserer Unternehmensgruppe erbrachten Vermögensverwaltungsdienstleistungen. Bitte lesen Sie auch unsere Risikohinweise und Nutzungsbedingungen.

 

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Stefan Mittnik
Prof. Dr. Stefan Mittnik
GRÜNDER, WISSENSCHAFTLICHER BEIRAT
Stefan ist Professor für Finanzökonometrie und Direktor des Center for Quantitative Risk Analysis an der Ludwig-Maximilians-Universität in München sowie Fellow am Center for Financial Studies (CFS) in Frankfurt. Nach der Promotion in den USA lehrte er in New York und Kiel, bevor er 2003 nach München wechselte. Er war Mitglied des Forschungsbeirates der Deutschen Bundesbank, Fachkollegiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie Forschungsdirektor am CFS und Ifo-Institut und hatte mehrere Gast- und Ehrenprofessuren in den USA inne. Seit rund 30 Jahren forscht er zu Fragen der Analyse, Modellierung und Prognose von Finanzmarktrisiken und entwickelt Verfahren, bei denen empirische Relevanz statt finanzmathematischer Eleganz im Vordergrund stehen.