YouGov-Umfrage: Nur jede dritte Frau spart fürs Alter

München/London, 08 März 2017. Die größte finanzielle Sorge vieler Frauen ist eine unzureichende finanzielle Absicherung im Rentenalter. 44 Prozent aller Frauen in Deutschland befürchten, dass sie nicht genug Geld für einen angenehmen Lebensabend haben werden. Dennoch legen nur 36 Prozent der Frauen Geld für das Alter zurück, nur jede vierte Frau hat dafür einen monatlichen Sparplan eingerichtet. Viele Frauen kennen also ihre Renten-Problematik, ein Großteil bleibt aber untätig.

Anders als Männer glaubt die Mehrheit der Frauen, dass sie nicht über hinreichend Finanzwissen verfügen, um ihr Geld mit einem guten Gefühl anzulegen. Zudem haben Frauen laut eigener Aussage nicht genug finanzielle Mittel für Kapitalanlagen (43 Prozent) oder Angst vor zu hohen Verlusten (29 Prozent). Diese Ergebnisse sind Teil einer repräsentativen Umfrage, die der digitale Vermögensverwalter Scalable Capital in Deutschland und Großbritannien bei YouGov in Auftrag gegeben hat. An der Umfrage haben jeweils mehr als 2.000 Erwachsene teilgenommen.

Männer wie Frauen haben Angst vor hohen Verlusten

In Deutschland sind derzeit nur 17 Prozent der Befragten an Kapitalmärkten investiert, bei Frauen liegt dieser Anteil sogar bei nur elf Prozent. Werden deutsche Sparer nach den Gründen für ihre Kapitalmarktskepsis fragt, gibt jeder Dritte die Angst vor hohen Verlusten an. Dabei unterscheiden sich Männer und Frauen nur geringfügig in ihrer Risikosensibilität (Männer: 26 Prozent; Frauen: 29 Prozent).

„Unsere Ergebnisse widersprechen der gängigen Vorstellung, dass Frauen bei der Geldanlage vorsichtiger sind als Männer. Die Gründe für das unterschiedliche Anlageverhalten von Männern und Frauen sind vielmehr die ungleiche Vermögenssituation und mangelndes Selbstbewusstsein der Frauen. Ein Großteil der Frauen kann oder traut sich nicht, den Vermögensaufbau in die eigene Hand zu nehmen. Das hat fatale Folgen für die finanzielle Absicherung im Alter“, so Dr. Manuela Rabener, Mitgründerin von Scalable Capital UK und Chief Marketing Officer von Scalable Capital. „Als Finanzdienstleister müssen wir mit unseren Angeboten sehr viel stärker auf die Bedürfnisse der Frauen eingehen und ihnen die Ängste vor dem Kapitalmarkt nehmen.“

Jeder Fünfte wünscht sich eine umfassende Vermögensverwaltung

YouGov hat auch abgefragt, was Menschen dazu bewegen würde, mehr Geld an den Kapitalmärkten zu investieren. Darauf antwortete jeder Fünfte (18 Prozent): „Ein Service, der die Risiken in meinem Portfolio rund um die Uhr überwacht und Anpassungen vornimmt, um mein Risiko unter Kontrolle zu halten“. Diese kontinuierliche Portfolio- und Risikoüberwachung ist Männern sogar noch wichtiger (21 Prozent) als Frauen (16 Prozent). 15 Prozent der Befragten hätten gerne ein besseres Verständnis ihrer Verlustrisiken – und auch hier liegt der Prozentsatz bei Männern (16 Prozent) etwas höher als bei Frauen (13 Prozent). Jeweils 12 Prozent der Befragten hätten gerne mehr Transparenz in ihrem Portfolio und einen günstigeren Service.

„Menschen wissen, dass sie mehr Geld für ihr Alter zurücklegen müssen. Sie wissen aber nicht, wie sie ihr Geld anlegen sollen, weil die traditionellen Finanzangebote an ihren Bedürfnissen vorbeigehen. Das klassische Sparbuch hat jedenfalls angesichts des vernachlässigbaren Zinsniveaus ausgedient. Wir müssen Sparern die Geldanlage abnehmen und ihnen ihre Verlustrisiken besser erklären. Nur so führen wir mehr Menschen an den Kapitalmarkt heran“, so Erik Podzuweit, Gründer und Geschäftsführer von Scalable Capital.

Grafik Altersvorsorge

Grafik Finanzwissen

Über die YouGov-Umfrage

Alle Daten, soweit nicht anders angegeben, sind von der YouGov Deutschland GmbH bereitgestellt. An der Befragung zwischen dem 9. bis 13. Februar 2017 nahmen 2.100 Personen teil. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung (Alter 18+).

Über Scalable Capital

Scalable Capital ist eine Unternehmensgruppe die zwei unabhängige Finanzdienstleister im Bereich der digitalen Vermögensverwaltung in Deutschland und England umfasst. Die Unternehmensgruppe wurde 2014 von Erik Podzuweit, Florian Prucker, Adam French (zuletzt jeweils Goldman Sachs) und Professor Dr. Stefan Mittnik (Inhaber des Lehrstuhls für Finanzökonometrie und Direktor des Center for Quantitative Risk Analysis an der Ludwig-Maximilians-Universität in München) gegründet. Inzwischen beschäftigt Scalable Capital an seinen Standorten München und London 45 Mitarbeiter, darunter viele promovierte Finanzökonometriker, Informatiker und Experten für maschinelles Lernen.

Das Unternehmen erstellt und verwaltet für seine Klienten global diversifizierte ETF-Portfolios für den systematischen Vermögensaufbau und setzt dazu eine eigens entwickelte Risikomanagement-Technologie ein. Scalable Capital Vermögensverwaltung GmbH ist ein von der BaFin reguliertes Finanzdienstleistungsinstitut nach §32 Kreditwesengesetz (KWG) und Scalable Capital Limited wird in Großbritannien von der Financial Conduct Authority (FCA) reguliert.

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