Altersvorsorge und das Rentensystem verstehen
Zusätzlich zur gesetzlichen Rente gibt es Alternativen, um sich vor Altersarmut zu schützen. Wie alles zusammen spielt und was eine gute Ruhestandsplanung ausmacht, erklären wir hier.
Altersarmut
Laut dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend war 2021 jede fünfte Person der über 80-Jährigen in Deutschland von Armut betroffen. Bei Frauen lag der Anteil sogar noch um neun Prozentpunkte höher als bei Männern.
Um in die Altersarmut zu rutschen, spielen einige Faktoren zusammen. Welche das sind und welche sieben Gründe dafür sprechen, jetzt mit der Vorsorge zu beginnen, beschreiben wir in unserem Finanzblog.

Die drei Säulen der Altersvorsorge
Die gesetzliche Rente ist die Grundlage der Alterssicherung in Deutschland. | |
Die betriebliche Altersvorsorge wird von Arbeitgebenden angeboten und vom Staat als zusätzliche Absicherung für das Rentenalter gefördert. | |
Unter die private Vorsorge fallen: Besonders wichtig, wenn keine betriebliche Altersvorsorge vorhanden ist oder für Selbstständige, die nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. |
Wichtig ist, das Zusammenspiel der drei Teile zu verstehen: Weil die erste Säule – die gesetzliche – aufgrund der zunehmend alternden Bevölkerung wackelt, gilt es, mehr Wert auf die beiden anderen zu legen. |
Leistung einer guten Altersvorsorge
Für das Alter nur das Beste: Umsetzen lässt sich dieses Motto nur, wenn rechtzeitig die richtigen Weichen gestellt werden. Dabei gilt es vor allem auf die Kosten und Bedingungen zu achten:
Möglichst hohe Transparenz | |
Passendes Maß an Flexibilität | |
Risiko-Rendite-Verhältnis** entsprechend des Anlagetyps und Risikotoleranz | Vererbbarkeit |
**Risiko und Rendite sind zwei Seiten derselben Medaille. Das Risiko stellt dabei den geforderten Einsatz für die Aussicht auf Rendite dar. Und nur langfristig gilt, dass mehr Risiko in der Regel mehr Rendite bedeutet.
Anlegende unterscheiden sich in ihrem Anlagehorizont und ihrer Risikobereitschaft enorm. Das Vorsorgeprodukt muss daher immer im Einklang stehen mit dem individuellen Bedürfnis, um nachts weiter gut zu schlafen. Und es muss zur persönlichen finanziellen Lage passen.
Die eigene Rentenlücke kennen
So viel Geld braucht es für die Altersvorsorge
Die Rentenlücke bezeichnet die Differenz der Summe, die man für den Lebensunterhalt im Ruhestand benötigt, und den Einnahmen durch die gesetzliche Rente. Diese Lücke ergibt sich, da die gesetzliche Rente in den meisten Fällen die Ausgaben nicht komplett abdecken kann, da sie nicht dem vollen Gehalt entspricht. Kurz gesagt: es ist das Geld, was in der Pension zum gewünschten Lebensstandard fehlt.

So einfach berechnet sich die persönliche Rentenlücke
Die benötigte Menge an Geld, um im Ruhestand zu leben
Einnahmen durch die Rente erfahren | |
Ausgaben im Ruhestand ermitteln | |
Inflation und Rentensteigerung berücksichtigen |
Disclaimer: Eine exakte Berechnung ist nicht möglich, da einige Annahmen zur finanziellen Zukunft getroffen werden.
Um die Rentenlücke zu schließen, sollte zusätzlich zur gesetzlichen Rente privat vorgesorgt werden. |
Mit Scalable Capital für den Ruhestand vorsorgen
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