Die 10 wichtigsten Grundsätze der Geldanlage

3. April 2017  |  Dr. Manuela Rabener
Die 10 wichtigsten Grundsätze der Geldanlage
Wer erfolgreich an der Börse investieren will, braucht weniger Finanzwissen als gemeinhin angenommen.
Es genügt, die zehn wichtigsten Prinzipien zu verstehen. Wir erklären sie.

Investitionsentscheidungen zu treffen ist nicht trivial. Aktien, Anleihen, ETFs, Zertifikate: Allein an der deutschen Börse sind zigtausend Wertpapiere gelistet. Welche soll man auswählen? Welche ergänzen sich gut im Portfolio? Und passen die Investitionen auch zu meinen persönlichen Verhältnissen und Anlagezielen? Mit diesen teils kniffligen Fragen beschäftigen sich die Anleger.

Oder sie kommen erst gar nicht so weit. Besonders Frauen scheinen sich von der Komplexität der Finanzwelt oft abschrecken zu lassen. In einer Umfrage im Auftrag von Scalable Capital gaben 58 Prozent von ihnen an, ihr Finanzwissen reiche nicht aus, um Geld an den Kapitalmärkten anzulegen. Und nur elf Prozent der Bundesbürgerinnen investieren zurzeit an der Börse (Männer: 24 Prozent). Dabei braucht es dafür bei weitem nicht so viel Know-how, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Wichtiger ist vielmehr, sich mit ein paar grundlegenden Zusammenhängen vertraut zu machen, auch wenn Sie die Verwaltung Ihres Portfolios an einen Vermögensverwalter auslagern wollen. Denn wer in etwa weiß, wie Finanzprofis und Kapitalmärkte ticken, kann die richtigen Fragen stellen – und damit auch besser entscheiden, wem er sein Erspartes anvertrauen will. Daher erklären wir die zehn Grundsätze des Investierens, die jede Anlegerin und jeder Anleger kennen sollte.

1. Diversifikation

Nicht alle Eier in einen Korb legen: Das ist der Spruch, mit dem sich das Prinzip der Diversifikation beschreiben lässt. Diversifikation bedeutet also erst mal nichts anderes, als sein Geld auf viele Wertpapiere zu verteilen. Der Vorteil: Mögliche Verluste können ausgeglichen werden – etwa wenn der Kurs von Wertpapier A fällt, während der von Wertpapier B steigt. Ein fiktives Beispiel: Angenommen, Sie haben die Aktien eines Bikini- und eines Regenschirmproduzenten gekauft. Dann wird der Titel des Bikiniherstellers in einem regnerischen, kalten Sommer wahrscheinlich leiden, weil die Geschäfte schlecht laufen. Umgekehrt wird die Aktie des Regenschirmherstellers vermutlich steigen. In einem heißen, trockenen Sommer läuft es umgekehrt. Insgesamt lässt sich mit geschickter Diversifikation die Portfoliorendite für ein festgelegtes Risiko erhöhen. Umgekehrt kann man mittels Diversifikation das Risiko eines Portfolios senken, wenn die Zielrendite vorgegeben ist.

2. Verhältnis von Risiko und Rendite

Die Faustregel „Mehr Risiko bringt mehr Rendite” ist langfristig meist richtig. Warum sonst sollte ein Investor in eine riskantere Anlage investieren, wenn nicht wegen der Aussicht auf einen höheren Gewinn? In der Finanzwelt wird das Risiko eines Investments meist daran festgemacht, wie stark sein Kurs schwankt. Die Profis sprechen von Volatilität. Auf Dauer sollte ein risikoreiches Investment, dessen Kurs stärker schwankt, also eine höhere Rendite liefern als eine risikoarme Alternative. Es gibt jedoch zwei Probleme mit dieser Faustregel: Erstens schwankt auch das Risiko im Zeitablauf. So kann die Verlustgefahr eines Investments oder Portfolios sprunghaft ansteigen, etwa wenn das Marktrisiko allgemein zunimmt. Und zweitens gilt der klassische Zusammenhang von Risiko und Rendite nur langfristig. Wenn eine Anlageklasse wie Aktien oder Unternehmensanleihen in einer kürzeren Zeitspanne ein hohes Risiko aufweist, springt dabei in der Regel keine höhere Rendite heraus – eher im Gegenteil. Mehr zu diesem Phänomen finden Sie auf unserer Seite über Performance-Optimierung.

Jeder Anleger sollte deshalb sorgfältig über zwei Fragen nachdenken:

  • Wie viel Risiko kann ich tolerieren (siehe Grundsatz 5 unten)?
  • Wie stelle ich sicher, dass das Risiko in meinem Portfolio nicht mit dem Marktrisiko schwankt, sondern auf dem Niveau bleibt, mit dem ich mich wohl fühle?

Scalable Capital hilft, diese Fragen zu beantworten. Mehr dazu finden Sie auf unserer Seite über dynamisches Risikomanagement.

3. Gebühren

Bevor Sie investieren, sollten Sie die Gebühren genau unter die Lupe nehmen. Denn langfristig entscheiden sie maßgeblich über Erfolg oder Misserfolg einer Geldanlage. Doch welche Gebühren gibt es überhaupt? Die Liste ist lang: Ausgabeaufschlag, Depotbankgebühr, Transaktionsgebühren, Performancegebühren, Depotkosten, Handelsspesen und womöglich noch mehr. Je niedriger die Gebühren, desto einfacher ist es natürlich, eine ordentliche Rendite zu erwirtschaften. Als Faustregel gilt, dass nicht mehr als ein Prozent des angelegten Kapitals durch die jährlichen Gebühren aufgezehrt werden sollte. Denn bei Gesamtkosten von zum Beispiel drei Prozent, wie sie bei teuren, aktiv gemanagten Fonds anfallen, muss der Fondsmanager schon mehr als drei Prozent Rendite pro Jahr erwirtschaften, um nicht zum systematischen Kapitalvernichter zu werden.

Mehr zu den Kosten der klassischen Geldanlage lesen Sie in unserem Blog.

4. Anlageklassen

Eine der wichtigsten Entscheidungen bei der Geldanlage ist die Auswahl der Anlageklassen (auch Assetklassen genannt), in die Sie investieren wollen. Die gängigen Anlageklassen sind Anleihen, Aktien, Immobilien, Rohstoffe und Cash. Sie unterscheiden sich im Risikoprofil, in der Renditechance und sind unterschiedlich liquide. Ebenfalls wichtig: Die Anlageklassen bewegen sich häufig in einem typischen Muster zueinander. Sie können zum Beispiel parallel steigen und fallen. Oder sie bewegen sich eher entgegengesetzt. Manche weisen auch fast überhaupt keine Abhängigkeit voneinander auf. Wer die Muster kennt, kann besser beurteilen, ob ein Portfolio aus mehreren Wertpapieren gut diversifiziert ist – oder ob sich darin nur Werte mit ähnlichen Eigenschaften finden.

Als risikoarm gelten Geldmarktfonds, Staatsanleihen und Unternehmensanleihen mit Investment Grade. Letztere sind Anleihen von Unternehmen, die von Agenturen wie Standard & Poor’s oder Moody’s mit einer guten Bonitätsnote bewertet wurden. Aktien und Rohstoffe werden hingegen als Anlageklassen mit höherem Risiko eingestuft. Immobilien schätzt die Mehrheit der Menschen eher als risikoarm ein. In Wirklichkeit hängt das Risiko aber stark davon ab, wie die Anlegerin dabei investiert. Steckt sie ihr Geld in die eigenen vier Wände? Kauft sie deutsche Immobilienaktien oder Anteile eines Fonds, der in Bürogebäude in Entwicklungsländern investiert? Die Risikoprofile dieser Investments weichen stark voneinander ab.

Aufgrund ihres höheren Risikos liefern Aktien in der Regel höhere langfristige Renditen als Anleihen. Aber als Anlegerin müssen Sie auch bereit sein, dieses höhere Risiko zu tragen. Bei Scalable Capital investieren wir in Aktien, Staatsanleihen, Unternehmensanleihen, Immobilien (über Aktien von Unternehmen, die Immobilien besitzen und verwalten) und Rohstoffe. Mehr dazu erfahren Sie auf unserer Seite zu unserem Anlageuniversum.

5. Risikotoleranz

Sie investieren, um sich später ein Haus zu kaufen? Um die Ausbildung Ihrer Kinder zu finanzieren? Oder einfach, um sich einen komfortablen Ruhestand zu sichern? Das Anlageziel ist entscheidend dafür, welches Risiko beim Investieren angemessen ist. Auch die persönliche finanzielle Situation, der Anlagehorizont, die Börsenerfahrung und die Fähigkeit, bei zwischenzeitlichen Verlusten nicht in Panik zu verfallen, spielen bei der Wahl des „richtigen” Risikos eine wichtige Rolle.

Da auf lange Sicht mehr Risiko mit einer höheren Rendite belohnt wird, sollten Sie sorgfältig überlegen, wie viel Risiko Sie eingehen. Wenn Sie zu risikoscheu sind, begrenzen Sie Ihre Renditechancen zu stark. Wenn Sie sich dagegen zu viel Risiko aufbürden, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie frühzeitig aus der Geldanlage aussteigen, weil Sie von Marktturbulenzen überrascht und nervös werden. Häufig bleiben Anleger dann auf ihren Verlusten sitzen, weil sie zu lange an der Seitenlinie stehen, bevor sie wieder in den Kapitalmarkt einsteigen – wenn sie überhaupt wieder investieren. Scalable Capital hilft Ihnen festzustellen, welches Risiko für Ihre Geldanlage angemessen ist mithilfe eines leicht verständlichen Fragebogens, den Sie bei der Depoteröffnung ausfüllen.

Mehr Vermögen dank Zinseszins

Was aus 10.000 Euro bei einer jährlichen Rendite* von 5,6 % wird

Mehr Vermögen dank Zinseszins

* Entspricht der durchschnittlichen Jahresrendite des Euro Stoxx 50 zwischen 31.12.1996 und 31.12.2016. Weder vergangene Wertentwicklungen noch Prognosen haben eine verlässliche Aussagekraft über zukünftige Wertentwicklungen.

6. Zinseszins

Der Zinseszins wurde von Albert Einstein einmal als stärkste Kraft im Universum bezeichnet. Zu Recht, denn seine enorme Wirkung verblüfft immer wieder. Dahinter steckt der Effekt, dass die heutige Rendite einer Geldanlage künftig selbst wieder eine Rendite abwirft. So wächst der Portfoliowert exponentiell, und der Anteil des ursprünglich eingesetzten Kapitals wird immer kleiner. Natürlich kann vom Zinseszins nur profitieren, wer erwirtschaftete Renditen wie Zinsen, Dividenden oder Kursgewinne nicht abzweigt, sondern investiert lässt. Der Lohn für diese Disziplin: ein starker Vermögenszuwachs, der mit den Renditen auf die ursprüngliche Investition allein niemals hätte erreicht werden können.

Unser Blog-Artikel zur Geldanlage mit Zinseszins erklärt im Detail, wie der Zinseszins funktioniert.

7. Inflation

Fast jeder weiß, was Inflation ist: der prozentuale Preisanstieg für alltägliche Güter und Dienstleistungen. Trotzdem ignorieren viele Menschen die Inflation. Denn jeder Sparer, der Geld zu einem Zinssatz unter der Inflationsrate anlegt, verliert systematisch an Kaufkraft. Die Inflation frisst die Ersparnisse auf, auch wenn deren Wert nominal steigt. Die Historie zeigt, dass die Sparer diese Situation sehr häufig erleben.

Wie die Grafik veranschaulicht, lag der Realzins – also die Rendite nach Abzug der Inflationsrate – in Deutschland in den vergangenen 50 Jahren oft im negativen Bereich, wenn man sein Geld in kurzfristigen Spareinlagen geparkt hatte. Phasen mit einem Realzins von mehr als einem Prozent sind dagegen spärlich gesät.

Oft unter null

Realzins* in den vergangenen 50 Jahren (in %)

Oft unter null

* Sparzins für Einlagen mit Kündigungsfrist bis zu 3 Monate abzüglich Inflation;
Quelle: Deutsche Bundesbank, Statistisches Bundesamt

Historisch betrachtet hat ein diversifiziertes Kapitalmarktportfolio mit einem signifikanten Aktienanteil langfristig deutlich mehr Rendite abgeworfen. Allerdings geht mit der Geldanlage am Kapitalmarkt auch mehr Risiko einher. Für kurzfristige Anlagen von weniger als fünf Jahren sind sie deshalb nicht empfehlenswert.

8. Aktive versus passive Geldanlage

Bei aktiv verwalteten Fonds sucht ein Portfoliomanager nach Wertpapieren mit besonders hohem Renditepotenzial. So will der Manager den Vergleichsindex übertreffen. Typische Vergleichsindizes sind Börsenindizes wie der DAX, der amerikanische S&P 500 oder der globale MSCI World. Der Haken an der Sache: Das Fondsmanagement ist teuer, für den Anleger werden hohe Kosten fällig. Und das, obwohl Studien zeigen, dass mehr als 85 Prozent der Fondsmanager langfristig ihren Vergleichsindex nicht schlagen.

Passive Fonds, sogenannte Indexfonds oder Exchange-Traded Funds (ETFs), sind die natürlichen Gegenspieler der aktiven Fonds. Sie kopieren den Index lediglich, um dessen Performance so exakt wie möglich nachzuvollziehen. Weil hier kein teurer Fondsmanager nach aussichtsreichen Aktien sucht, sind die Kosten niedrig. Scalable Capital investiert deshalb nur in passive, kostengünstige ETFs.

Eine Übersicht über den Effekt hoher Kosten auf die langfristige Performance einer Geldanlage haben wir auf unserer Seite zu Gebühren zusammengestellt.

9. Fonds

Ein Fonds bündelt das Geld mehrerer Investoren und steckt es in viele Einzeltitel, zum Beispiel in Aktien oder Anleihen. Dadurch können auch Anleger mit kleinen Investitionssummen in ein breit gestreutes Portfolio investieren. Allerdings gibt es verschiedene Arten von Fonds. Sie unterscheiden sich darin, wie sie verwaltet werden und wie Anleger in den Fonds investieren können.

Klassische Investmentfonds und ETFs investieren für ihre Anleger in bestimmte Anlageklassen, Sektoren und/oder Regionen. So gibt es etwa Fonds für deutsche Aktien, für europäische Staatsanleihen, für Pharmaaktien oder für Schwellenländertitel. Dabei wird das Fondsvolumen in Anteile aufgeteilt, die von den Anlegern gehalten werden. Klassische Investmentfonds werden oft aktiv gemanagt, es gibt aber auch passive Varianten. Umgekehrt sind ETFs meist passive Anlagen, es existieren aber auch aktive. Was beide Gattungen noch unterscheidet: Klassische Investmentfonds werden meist nicht an einer Börse gehandelt, sondern über die ausgebende Fondsgesellschaft ge- und verkauft. Dadurch sind sie weniger liquide und transparent als ETFs, die an der Börse notieren. Zudem ist der Kauf von ETFs meist kostengünstiger. Denn klassische, aktiv gemanagte Fonds knöpfen dem Anleger beim Kauf in der Regel einen Ausgabeaufschlag von bis zu fünf Prozent ab. Das heißt: Der Fonds muss erst mal fünf Prozent zulegen, bevor überhaupt ein Gewinn verbucht wird.

Noch mehr zum Thema ETFs erfahren Sie auf unserer Seite „Was sind ETFs?”.

Eine besondere Fondsgattung sind die Hedgefonds. Sie richten sich vor allem an institutionelle Investoren wie Pensionskassen oder Versicherungen und sind für Privatanleger nur selten zugänglich. An einer Börse notieren sie in der Regel nicht. Und sie unterliegen meist wesentlich laxeren Vorschriften. Das heißt: Sie dürfen viel spekulativere Börsengeschäfte abschließen und müssen kaum Informationen veröffentlichen.

10. Steuervergünstigungen und staatliche Förderung

Die deutsche Regierung hat in den vergangenen Jahrzehnten einige steuerliche Vergünstigungen und staatlich geförderte Anlageprodukte eingeführt. Damit will sie die langfristige Geldanlage am Kapitalmarkt fördern – und die Vermögensbildung der Bundesbürger. Die einfachste Art, bei der Geldanlage Steuern zu sparen, ist den Sparerpauschbetrag von 801 Euro für Singles respektive 1.602 Euro für Paare in Anspruch zu nehmen (Stand 2017). Dazu erteilt man seiner Bank oder seinem Vermögensverwalter am besten einen Freistellungsauftrag über die ganze Summe oder über einen Teil davon. So vermeidet man von vornherein, auf Kapitalerträge bis zu dieser Höhe Steuern zahlen zu müssen. Ohne Freistellungsauftrag müsste man die gezahlten Steuern über die Einkommensteuererklärung zurückfordern. Das ist vergleichsweise umständlich.

Darüber hinaus haben Sie wahrscheinlich von Riester- und Rürup-Rente und der betrieblichen Altersvorsorge gehört. Die Regelwerke dieser staatlich geförderten Produkte sind komplex und können kaum in ein paar Sätzen erklärt werden. Es ist jedoch empfehlenswert, sich damit auseinanderzusetzen. Wer mehr erfahren will, kann sich unsere Blog-Artikel zur Riester-Rente und ihren Alternativen sowie zur Rürup-Rente für Selbstständige durchlesen.

Risikohinweis – Die Kapitalanlage ist mit Risiken verbunden und kann zum Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Weder vergangene Wertentwicklungen noch Prognosen haben eine verlässliche Aussagekraft über zukünftige Wertentwicklungen. Wir erbringen keine Anlage-, Rechts- und/oder Steuerberatung. Sollte diese Website Informationen über den Kapitalmarkt, Finanzinstrumente und/oder sonstige für die Kapitalanlage relevante Themen enthalten, so dienen diese Informationen ausschließlich der allgemeinen Erläuterung der von Unternehmen unserer Unternehmensgruppe erbrachten Vermögensverwaltungsdienstleistungen. Bitte lesen Sie auch unsere Risikohinweise und Nutzungsbedingungen.

 

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Ella Turquoise Circle
Dr. Manuela Rabener
CHIEF MARKETING OFFICER
Manuela bringt sowohl Finanzmarktexpertise als auch mehrere Jahre Erfahrung in der Gründung und dem Aufbau von e-Commerce-Startups ein. Als Gründerin und CEO von Westwing.ru baute sie die Seite in 3 Jahren zum Marktführer im Bereich Home & Living in Russland & Kasachstan aus. Davor arbeitete sie für über 7 Jahre bei McKinsey & Company in New York, Dubai, München und Köln und beriet dort sowohl Kunden im Bereich Private Equity und Konsumgüter zu strategischen Themen, als auch Banken zum Thema Risikomanagement. Manuela studierte an den Universitäten Frankfurt und Lyon BWL mit einer Spezialisierung auf Bankwirtschaft und Finanzderivate. Sie promovierte zudem im Bereich Wirtschaftswissenschaften an der European Business School in Oestrich-Winkel.