Empirisch fundiertes Konzept

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Nobelpreis­gekürtes Modell:
Kurse lassen sich nicht prognos­tizieren, Risiken schon.

Ein Großteil der Zeit und Energie in der Finanzindustrie wird darauf verwendet, die Entwicklung von Wertpapierkursen zu prognostizieren. Doch zahllose empirische Studien zeigen, dass sich Kursentwicklungen praktisch nicht vorhersagen lassen, weshalb sogenanntes Stockpicking und Market-Timing reine Glücksache sind und fast nie zu systematischen Anlageerfolgen führen.

Risiken lassen sich hingegen nachweislich und zweckmäßig prognostizieren. Denn Finanzmarktrisiken sind im Zeitablauf nicht konstant, sondern ändern sich stark und treten häufig in „Clustern“ auf, d.h. es gibt wechselnde Phasen, die von hoher oder niedriger Volatilität gekennzeichnet sind, wobei höhere Volatilität ein höheres Verlustpotenzial impliziert.

Die folgenden beiden Grafiken illustrieren diesen Zusammenhang.

Tägliche Kursveränderung des DAX,
1980-2015

Prozentuale Abweichung des Schlusskurses von dem
des jeweiligen Vortages.

Returns FTSE DE

Korrelation monatlicher DAX-Volatilitäten,
1979-2015

Streudiagramm der Volatilität aufeinanderfolgender Monate auf Basis täglicher Schlusskurse und Regressionsgerade.

volatility-daily-dax-scatter-chart de


Empirische Studien belegen, dass Schwankungsbreiten aufeinanderfolgender Kursbewegungen stark korrelieren. Im Klartext bedeutet dies, dass auf einen überdurchschnittlich risikoreichen Tag oder Monat mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder ein überdurchschnittlich turbulenter Tag bzw. Monat folgt. Diese Erkenntnis geht ursprünglich auf Benoît Mandelbrot und Eugene Fama zurück. Allerdings haben erst die wissenschaftlichen Arbeiten von Robert Engle dazu verholfen, aus dieser Erkenntnis Modelle zur Risikoprognose zu entwickeln. Für diese Forschungsleistung wurde er im Jahr 2003 mit dem Nobel-Gedächtnispreis ausgezeichnet.

Scalable Capital macht sich diese Eigenschaft von Finanzmarktrisiken zu Nutze, um die Risikovorgaben des Anlegers mit einer wesentlich höheren Wahrscheinlichkeit zu erfüllen und verbesserte Rendite-Risiko-Profile zu erzielen.

Die Geldanlage an den Kapitalmärkten ist mit Risiken verbunden. Bitte lesen Sie unsere Risikohinweise.

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Das Wesentliche bei der Geldanlage
ist das Management von Risiken, nicht das Management von Renditen. 

Benjamin Graham, Investor und Mentor von Warren Buffett

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Konkrete Risikoangaben statt vager Marketing­begriffe.

In der Finanzindustrie werden die Risiken von Anlagestrategien meist mit vagen Begriffen wie „konservativ”, „moderat“ oder „chancenorientiert“ umschrieben, statt konkrete Aussagen zu Verlustmöglichkeiten zu machen. Das Problem dabei: ein „moderates“ Portfolio mag in einer „normalen“ Marktphase tatsächlich ein „moderates“ Risikoprofil haben. Geraten die Finanzmärkte jedoch in Turbulenzen, kann sich das Risiko der Geldanlage schnell vervielfachen. Die Bezeichnung „moderat“ bedeutet also lediglich, dass das Risiko relativ zum allgemeinen Marktrisiko „moderat“ ist, absolut betrachtet können aber trotzdem hohe Verluste eintreten.

Bei Scalable Capital verzichten wir bewusst auf diese inhaltsleeren Begriffe, die Anlegern keine konkreten Informationen zu den eingegangenen Risiken geben. Stattdessen beziffern wir für jeden Anleger das konkrete Verlustrisiko.

Value-at-Risk als professionelles Risikomaß für das private Portfolio.

Bei Scalable Capital ist jeder Risikokategorie ein konkretes Verlustrisiko zugeordnet. Unser Risikomaß gibt den prozentualen Jahresverlust an, der mit einer Wahrscheinlichkeit von 95% nicht überschritten werden soll. Dieses Maß wird als Value-at-Risk (VaR) bezeichnet und hat breite Verwendung bei Banken, Versicherungen und Aufsichtsbehörden. Ein VaR von beispielsweise 12% bedeutet, dass das Portfolio in einem Jahr mit einer Wahrscheinlichkeit von 95% nicht mehr als 12% an Wert verlieren sollte. Anders ausgedrückt: im Mittel wird in einem von 20 Jahren (also 5% Wahrscheinlichkeit) ein Jahresverlust von mehr als 12% erwartet.

Unsere Kunden wissen somit von Beginn an, wie hoch ihr tatsächliches Verlustrisiko ist – und zwar in absoluten Prozentgrößen und nicht einfach nur in Relation zu den allgemeinen Marktschwankungen.

Warum verwendet Scalable Capital Prozentangaben, um ein Portfolio zu charakterisieren?

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